Munderloher feiern den Kreispokalsieg

Fußball TVM gewinnt das Finale gegen den FC Hude mit 6:4 (1:1, 1:1) nach Elfmeterschießen. Carsten Köhler entschied das Spiel für Munderloh. Der Torschütze zum 1:0 verwandelte später auch den letzten Elfmeter.


Munderloh - Der TV Munderloh ist Pokalsieger 2011 im Fußball-Kreis Oldenburg-Land. Gegen den FC Hude benötigte das Team von Trainer Torsten Voigt nach einem umkämpften, aber nicht immer hochklassigen Spiel ein Elfmeterschießen, um mit 6:4 (1:1, 1:1) zu gewinnen. Bei besten Platz- und Wetterverhältnissen säumten rund 500 Zuschauer den Platz in Munderloh. Den besseren Start erwischten die Gastgeber. In der zehnten Minute war es Tim Hoffmann, der auf der rechten Seite seinen Gegenspieler narrte und nach innen passte. Doch der Schuss von Thomas Köhler wurde abgeblockt. Der Führungstreffer sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. Erneut täuschte Hoffmann seinen Gegenspieler und fand dann mit seinem Querpass Carsten Köhler, der unhaltbar für Hudes Torwart Markus Pape aus wenigen Metern vollendete – 1:0. In der Folge agierten die Gäste offensiver. Größere Gefahr vor dem von Ole Siedenburg gehüteten TVM-Tor beschworen sie aber zumeist nicht herauf. So half eine Standardsituation: Abwehrspieler Bastian Stopinsek schlug einen Freistoß hoch vor das Tor, Torben Liebsch profitierte von einer missglückten Abwehr (37.). Kurz danach musste Siedenburg sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Stopinsek über die Latte zu lenken. Nach einer verpassten Kopfballmöglichkeit von Munderlohs Abwehrrecken Heiko Schwarting wurde die ersten Halbzeit beendet. Direkt nach der Pause hatten die Gäste ihre besten Möglichkeiten. Doch nachdem Manuel Rump mit einem Fernschuss nur knapp das TVM-Tor verpasst hatte (52.), verflachte das Spiel. In dieser Phase gab es kaum Spielzüge zu sehen. Beide Teams gingen verbissen und zu hektisch zu Werke. HFC-Trainer Peter Böschen nutzte zwangsläufig sein Wechselkontingent, da Akteure seines Teams mit Wadenkrämpfen zu tun hatten. Thomas Köhler hätte fast den zweiten Treffer für den TVM erzielt, als er zwei Verteidiger aussteigen ließ, sich dann aber zu lange Zeit ließ. Diese Aktion war aber das Signal für eine Schlussphase, in der Munderloh die Entscheidung suchte. Nur von gelegentlichen Kontern unterbrochen, zogen die Platzherren ein Powerplay auf. Die Entscheidung musste aber trotzdem im Elfmeterschießen fallen. Dort wurde Hudes Sven Rodiek zum Unglücksraben. Nachdem alle Schützen vor ihm getroffen hatten, knallte er den Ball an die Torlatte. Munderlohs Carsten Köhler setzte den Schlusspunkt und wurde anschließend von seinen jubelnden Mannschaftskameraden fast erdrückt.

TVM: Siedenburg – Timmermann, Kuntze, C. Köhler, Musa, Yildiz, Braje (38. Wübbeler), Schwarting, Hoffmann (90. Struckmann), Seeger, T. Köhler.

FCH: Pape – B. Stopinsek, Böhm, Bürmann, Westermann, Hedenkamp (38. Schlarmann), Rump, Hilfers, N. Stopinsek (85. Rodiek), Liebsch (61. Wachtendorf), Schattke (67. Becker).




Quelle: NWZ




Köhler trifft Hude mitten ins Herz

Fußball TV Munderloh schnappt sich den Landkreispokal im Elfmeterschießen


Munderloh - Mitten ins Tor, mitten ins Herz: Carsten Köhler hat im Finale des Landkreispokals den entscheidenden
Elfmeter zum 6:4 (1:1) verwandelt. Der TV Munderloh ist damit nach dem Gewinn der Hallenmeisterschaft um einen
Titel reicher, der FC Hude konnte als leichter Außenseiter seinem zum TSV Ganderkesee gehenden Trainer Peter Böschen kein Abschiedsgeschenk überreichen. Vor einer Endspiel-würdigen Kulisse von 700 Zuschauern auf der Anlage des TVM
zogen sich die Gäste in der ersten halben Stunde weit zurück. Die Elf von Trainer Torsten Voigt nahm dankend an,
baute Druck auf und kam nach 18 Minuten zur verdienten Führung. Tim Hoffmann gab vom rechten Flügel den Ball präzise zu Carsten Köhler, der mit einer Direktabnahme ins lange Eck dem Huder Keeper Markus Pape keine Abwehrmöglichkeit
ließ. Munderloh versäumte es, das 2:0 nachzulegen und nach gut 30 Minuten befreite sich das Böschen-Team und kam
häufiger in die Hälfte der Munderloher. Eine Freistoßflanke von Bastian Stopinsek, der bei mehreren Standards Gefahr
ausstrahlte, köpfte Marc Hedenkamp aufs Tor. TVM-Schlussmann Ole Siedenburg wehrte den Ball zwar ab, aber seine
Mitspieler hatten den Huder Torben Liebsch völlig blank stehen lassen und dieser bedankte sich nach 37 Minuten mit
dem 1:1. Nach der Halbzeitpause entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Von der besseren Spielanlage der
Gastgeber war bis zur 80. Minute nicht viel zu sehen. Die Schlussphase, in der Heiko Schwarting mit einem Kopfball
nach einer Kuntze-Ecke die beste Chance der gesamten zweiten Halbzeit in der Nachspielzeit besaß, gehörte wieder
Munderloh. ,,Im Elfmeterschießen zu verlieren ist dann einfach nur noch Pech. Das hat die Mannschaft nicht verdient",
sagte ein trauriger Peter Böschen, der ab Sommer beim TSV Ganderkesee Koordinator der Fußball-Abteilung wird. Sein
Gegenüber Torsten Voigt flüchtete vor der Siegerehrung in die Kabine.
Hude war mit drei Siegen im Elfmeterschießen in dieses Pokalfinale eingezogen. Am Mittwochabend zeigte nur der spät
eingewechselte Sven Rodiek Nerven. Als vierter Schütze seiner Mannschaft traf er die Latte. Dann nahm Carsten Köhler
Maß - und ließ die vielen Munderloher Anhänger jubeln.



Quelle: dk-online




Spannung vor 700 Fans

Fußball Wie dicht Glück und Pech beieinanderliegen, bekamen die Kreisliga-Fußballer des FC Hude im Pokalfinale des Kreises Oldenburg-Land gegen den Staffelgefährten TV Munderloh zu spüren. Das Team von FCH-Trainer Peter Böschen leistete gegen den Gastgeber und Favoriten über 90 Minuten harten Widerstand (1:1), hatte im Elfmeterschießen aber mit 3:5 das Nachsehen. "Dieses Endspiel passt so richtig in unsere verkorkste Saison", sagte Peter Böschen, der den Verein nach 13 Jahren in Richtung Ganderkesee verlässt.


Munderloh - Vor der imponierenden Kulisse von rund 700 Zuschauern übernahmen die Gastgeber zunächst das Kommando und kamen nach 18 Minuten durch Carsten Köhler auch folgerichtig zur Führung. "Danach kam Hude immer besser auf und hat in der Abwehr sehr gestanden", erklärte TVM-Trainer Torsten Voigt, der mit seiner Mannschaft in der kommenden Saison im Bezirkspokal antreten darf. Bastian Stopinsek zirkelte einen Freistoß auf Marc Hedenkamp, dessen Kopfball Munderlohs Schlussmann Ole Siedenburg abwehren konnte. In Abstaubermanier netzte Thorben Liebsch aber zum 1:1-Ausgleich ein. Im zweiten Durchgang hatte der Favorit zunächst Probleme, nahm in den letzten 20 Minuten aber wieder Fahrt auf. "Da zahlte sich vor allem unsere körperliche Überlegenheit aus", sagte Torsten Voigt. Nachdem der Ex-Huder Heiko Schwarting die letzte große Chance in der regulären Spielzeit vergeben hatte, musste der Pokalsieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. "Darin haben wir ja schon genügend Erfahrungen gesammelt", sprach Voigt die jüngste Vergangenheit an. Denn im Vorjahr war sein Team im Pokal-Endspiel mit 9:10 am VfR Wardenburg gescheitert, während es bei den Hallen-Meisterschaften einen Erfolg im Entscheidungsschießen gegen den VfL Stenum gegeben hatte. Der Schachzug von Hudes Trainer Peter Böschen, Sven Rodiek kurz vor Schluss einzuwechseln, um über einen vermeintlichen sicheren Elfmeterschützen zu verfügen, ging nicht auf. Denn ausgerechnet Rodiek leistete sich den einzigen Fehlschuss und jagte das Leder gegen die Latte. Zuvor hatten für Munderloh Wübbeler, Timmermann, Siedenburg und Kuntze ebenso getroffen wie auf der anderen Seite Westermann, Böhm und Bastian Stopinsek. Nach Rodieks Lattentreffer ließ sich Carsten Köhler die Chance nicht nehmen und drosch die Kugel unhaltbar für Hudes Torhüter Markus Pape zum 6:4-Siegtreffer in die Maschen. "Meine Jungs haben trotzdem eine klasse Leistung gezeigt und sich kämpferisch zerrissen", lobte Böschen.



Quelle: Weser Kurier